Besonders an sonnigen Tagen ist die Starnberger Seepromenade ein sehr beliebter und belebter Ort in der Stadt. Gerade im Bereich zwischen dem Undosa an der südlichen Seepromenade bis hin zum Münchner Ruder-Club am Bucentaur-Park wird es an schönen Tagen eng: Fußgänger, Badegäste, Cafébesucher, Pendler und Fahrradfahrer begegnen sich auf dem Weg. Es kommt immer wieder zu Konflikten, denn das Fahrradfahren ist zwischen der Museumsunterführung und dem Münchner Ruder-Club nicht erlaubt – gefahren wird aber trotzdem. Das führt gerade an Engstellen, wie im Bereich zwischen Seespitz und Ruder-Club zu gefährlichen Situationen.
Um die Situation zu entschärfen und die auf der Seepromenade geltenden Regelungen für Fahrradfahrer möglichst einfach und wirkungsvoll sichtbar zu machen, wurden im Bereich der Unterführung am Museum Starnberger See sowie am Durchgang am Ruder-Club Piktogramme angebracht, die darauf hinweisen, dass der Bereich zwischen Museumsunterführung und Ruder-Club Fußgängern vorbehalten ist. Radfahren müssen hier absteigen. Im Bereich zwischen der Museumsunterführung und dem Undosa wird darauf hingewiesen, dass das Radfahren zwar erlaubt ist, Fußgänger jedoch Vorrang haben. Gerade in engen Bereichen mit vielen Menschen, vielleicht Kindern oder Hunden wird eine Situation schnell unübersichtlich. Fahrradfahrer gefährden sich und andere, wenn sie im Fußgängerbereich trotzdem fahren. Auch für Menschen mit Behinderung, wie etwa mit Einschränkungen des Gehörs und der Sehkraft, leiden unter der Situation und sind besonders gefährdet, weil sie den Radfahrer erst spät oder gar nicht wahrnehmen können.
Für alle Radfahrer, die keine Zeit haben ihr Fahrrad zu schieben, gibt es eine bequeme Radroute, abseits des Fußgängerbereichs: Biegt man von der Seepromenade in die Museumsunterführung ab, schließt direkt an der Ecke Museumsweg/ Bahnhofplatz ein breiter, asphaltierter Geh- und Radweg an, auf dem man bequem, abseits des motorisierten Verkehrs, bis zur Ludwigstraße fahren kann.
