Starnberg Ammersee

Eröffnung des neuerbauten Gasthauses ,,Zur Post'' im Jahr 1928

Gasthaus ,,Zur Post''
Gasthaus ,,Zur Post'' mit dem Marienbrunnen
,,Tiroler Weinstube''
Links: Bäcker Meier, Fink, Schrank, Marx-Haus. Rechts: Gasthaus ,,Zur Post''
Gasthaus ,,Zur Post''
Gasthaus ,,Zur Post'' mit dem Marienbrunnen
,,Tiroler Weinstube''
Links: Bäcker Meier, Fink, Schrank, Marx-Haus. Rechts: Gasthaus ,,Zur Post''

Eröffnung des neuerbauten Gasthauses ,,Zur Post''

Eröffnung des neuerbauten Gasthauses ,,Zur Post''

Am 7. Juli des Jahres 1928 charakterisierte der Starnberger Land- und Seebote anlässlich der Eröffnung des neuerbauten Gasthauses ,,Zur Post'' den Neubau an der Hauptstraße 22:

,,Breitspurig und eigenwillig, aber mit biederer Behaglichkeit einladend, steht das nunmehr in vollen Betrieb gestellte Gasthaus ,,Zur Post'' an der München-Weilheimer Hauptstraße. Schon das gemütliche Antlitz seiner bürgerlich-behäbigen Front mit den beiden bis unter das vorspringende Dach ragenden Erkern und der ruhig und fröhlich wirkenden Außenmalerei künden den Geist des Hauses, der wie das herrliche Fresko – Postillon in bayerischer Landschaft – verheißt, altbayerische Gaststätten- Gemütlichkeit, zeitgemäße Gediegenheit pflegen will, wie sie mit dem Begriff ,,Post'' landgewohnt verbunden sind.''

Der Entwurf stammte von Baumeister Otto Gaßner, der die Schauseite des Hauses 1928 ,,giebelseitig an die Straße gestellt'' hatte – die ,,ausdrucksvolle Fassade'' prägt das Ortsbild bis heute in hohem Maße und ist in seiner originalen Form erhalten. Der Blick aus der Theresienstraße zeigt sehr deutlich wie sehr sich die städtebauliche Wirkung bis in das Achheimviertel hinein entfaltet: Zusammen mit dem am 25. Dezember 1912 von Apotheker Gresbek eingeweihten Marienbrunnen, dem malerischen Gassentieg hinauf zur Kirche St. Josef und schließlich der ehemaligen Bäckerei Meier ergibt sich eine der aussagekräftigsten städtebaulichen Situationen in Starnberg überhaupt. Als Besonderheiten des Gasthauses ,,Zur Post'' sind eine ehemalige Kegelbahn und ein Schießstand zu nennen, die die Schützengesellschaft D'Oberlandler schnell für sich entdeckte. Der erste Pächter Reitlinger aus der Oberpfalz konnte auf seine Erfahrung als Brauer und Gastwirt auch gerade bei der Versorgung der Gäste im ehemaligen Biergarten (heute Parkplatz BRK) zurückgreifen.

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