Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Museumsquartiers in Starnberg ist erreicht: Die Unterlagen zum aktuellen Planungsverfahren liegen ab sofort öffentlich aus und können von allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern eingesehen werden.
Die Planung wurde auf der Grundlage des im Jahr 2023 durchgeführten Wettbewerbs weiterentwickelt und mehrfach mit dem Bauausschuss der Stadt Starnberg abgestimmt. Der stadtbildprägende Ort wartet schon viele Jahre darauf, dass die zwischenzeitige Brache mit sinnstiftenden Nutzungen und einem neuen Erscheinungsbild aufgewertet wird. Auf dem Grundstück sollen nach den Plänen des Architekturbüros Beer, Bembé, Dellinger und der Freiraumplanung von Burkhardt, Engelmayer, Mendel Landschaftsarchitekten Wohnungen, Büros und Läden in bester Innenstadtlage entstehen. Das Besondere an der Planung ist, dass der öffentliche Raum zwischen Museum Starnberger See, dem Ausgrabungsgelände St. Benedikt und der Bahnhofstraße barrierefrei verbunden wird und das Museumsumfeld dadurch aufgewertet wird.
Mit der öffentlichen Auslegung erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich umfassend über die aktuellen Planungen des Museumsquartiers zu informieren und die entsprechenden Planunterlagen einzusehen.
Die Unterlagen sind im Zeitraum von 17.08.2026 bis 28.09.2026 online hier einsehbar. Neben der Veröffentlichung im Internet werden die Unterlagen während der Veröffentlichungsfrist zudem in Papierform im Rathaus der Stadt Starnberg, Vogelanger 2, 82319 Starnberg, Zimmer 103 (barrierefreier Zugang), während der üblichen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 7:30 bis 12:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr) ausgelegt und sind dort einsehbar.
Während des Auslegungszeitraums besteht für die Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich mit den Planungen auseinanderzusetzen und Stellungnahmen einzureichen. Die entsprechenden Hinweise und Fristen sind den veröffentlichten Unterlagen zu entnehmen.
„Mit der öffentlichen Auslegung wird ein weiterer wichtiger Schritt im Verfahren für das Museumsquartier erreicht. Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich transparent über die Planungen zu informieren und sich im Rahmen des vorgesehenen Verfahrens einzubringen“, so Zweite Bürgermeisterin Angelika Kammerl.