Starnberg Ammersee

Deutsche Bahn AG und Stadt Starnberg einigen sich

(Pressemitteilung vom 29.12.2022)

Nach intensiver, knapp zweijähriger Verhandlungszeit haben sich die Stadt Starnberg sowie die DB auf einen außergerichtlichen Vergleich zur Beendigung der anhängigen Schadenersatzklage über 170 Mio. Euro geeinigt, welche die DB im Dezember 2019 eingereicht hat. Die Einigung wurde am 22.12.2022 notariell beurkundet. Der Stadtrat hat dem Vertragsentwurf bereits am 12.12.2022 mit nur einer Gegenstimme zugestimmt. Über die noch erforderliche Zustimmung des Vorstandes der DB AG soll im Januar 2023 entschieden werden. 

Nach knapp zweijähriger Verhandlungszeit konnte somit ein für alle Seiten zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden, mit dem Ziel, den Bahnhof nach aktuellen Erfordernissen, insbesondere im Hinblick auf Barrierefreiheit, umzubauen und die Flächen, die nach dem Umbau von Bahnanlagen frei werden, optimal städtebaulich zu behandeln. Auch im Hinblick auf die Finanzierung, einer der offensichtlich entscheidenden Punkte der Verhandlungen, konnte ein Weg gefunden werden, der den Parteien eine Einigung ermöglicht hat. Ob dieser Weg tragfähig ist, muss das kommende Jahr zeigen. 

Erster Bürgermeister Patrick Janik zeigt sich optimistisch: "Auch, wenn klar ist, dass die jetzt gefundene Einigung mit der DB nur die halbe Miete ist, freue ich mich zunächst mal über diesen wichtigen Schritt. Vor allem bin ich der Ansicht, dass die jetzt gefundene technische Lösung ein Riesengewinn für die Stadt wäre. Ich muss mich an dieser Stelle bei unseren Verhandlungspartnern auf Seiten des DB Konzerns für die zwar hart, aber immer fair und konstruktiv geführten Verhandlungen bedanken. Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen und ich freue mich darauf, dies nun auch endlich unseren Bürgerinnen und Bürgern vorstellen zu können." 

Anfang kommenden Jahres soll es zunächst ein Pressegespräch zu den wesentlichen Vertragsinhalten geben. Diese sollen zudem auch im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. 

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