Starnberg Ammersee

Die Geschichte der alten Starnberger Pfarrkirche St. Benedikt

Am Dienstag, 22. September wurde im großen Saal der Schlossberghalle der elfte Band der Starnberger Stadtgeschichte "Gotteshaus und Totenacker. Die Ausgrabung der ehemaligen Pfarrkirche St. Benedikt in Starnberg (2007-2009)" vorgestellt. "Mit dem neuen Band der Starnberger Stadtgeschichte wird ein Stück weit Licht ins Dunkel der Besiedelungsgeschichte Starnbergs gebracht. Ich bedanke mich besonders bei Herrn Dr. Christian Later, der die Grabungen für die Stadt durchgeführt und anschließend diese spannenden Erkenntnisse mit weiteren engagierten Autoren zu Papier gebracht hat", so Erster Bürgermeister Patrick Janik.
Das Werk beschäftigt sich mit der wohl ältesten Starnberger Pfarrkirche St. Benedikt sowie dem dazugehörigen Friedhof, deren Relikte bei Bauarbeiten in der Possenhofener Str. im Jahr 2007 wieder zu Tage traten. Bei anschließend durchgeführten Grabungen wurden die Überreste von mindestens drei Kirchen sowie über 350 Gräber gefunden und anschließend mordernsten wissenschaftlichen Standards entsprechend untersucht. Detailliert werden in dem Buch daher sowohl die Geschichte des Gotteshauses als auch die Grabungen und deren Ergebnisse präsentiert.
„Mit diesem Buch können wir den Starnbergerinnen und Starnbergern ein bislang unbekanntes, spannendes Stück Stadtgeschichte an die Hand geben. Und es ist gleichzeitig der Schlusspunkt einer eigenen, neuen Geschichte, die zeigt wie Bodendenkmalpflege im Optimalfall funktioniert“, betonte Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. 
Die Anfänge des Gotteshauses können dank der archäologischen Grabungsergebnisse bis in das 7. Jahrhundert zurückverfolgt werden und setzen somit wesentlich früher an als die überlieferten schriftlichen Quellen zur Starnberger Geschichte, welche erst ab dem 13. Jahrhundert zu finden sind.
Interessierte können die gesammelten Erkenntnisse ab sofort in Buchform für 29,80 Euro im Buchhandel erwerben.

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