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Flyer für Änderung der Linien-Nr. Rückseite
Fahrplanänderung Stammstrecke S6 & S8
weitere_Infos.pdf
Pressenotiz_Nr._83-06.pdf
Lufthygienischer Quartalsbericht IV März 2007 bis Mai 2007 (PDF)
Pressemeldung der Stadt Starnberg zum Quartalsbericht IV (PDF)
Individualisiertes_Marketing_fuer_den_Umweltverband_in_Starnberg.pdf
Die Verkehrsentlastung für eine bessere Zukunft unserer Stadt ...
Mit deutlicher Mehrheit hat sich der Stadtrat in seiner letzten Sitzung im Dezember 2008 gegen die Verlängerung des Entlastungstunnels und für die Aufnahme des planfestgestellten Projektes in den Investitionsrahmenplan ausgesprochen (PDF)
Starnberg, 25.10.2007
"Heute gibt es in Landshut keine Tunnelgegner mehr. Es war unsere wichtigste Stadtentwicklungsmaßnahme." - mit diesen Worten verabschiedete der Baureferent der Stadt Landshut die Delegation aus Starnberg, die sich am Dienstag zu einer Besichtigungstour in die Bezirkshauptstadt aufgemacht hatte.
Der Stadtrat und die Stadtverwaltung hatten hierzu Vertreter der beiden Initiativen für und gegen den Tunnel, der STAgenda, des Seniorenbeirats und der Presse eingeladen.
Auch wenn die beiden Tunnel nicht 1 : 1 miteinander vergleichbar sind, so war doch für die Starnberger gut zu erkennen, wie technische Gemeinsamkeiten gelöst werden können. Wie die Tunnelportale ins Stadtbild eingefügt werden können oder, dass eine Entlüftung des Tunnels über einen mittigen Kamin auch ohne Filteranlage zu keinen messbaren Schadstoffbelastungen in der Stadt führt. Oder, dass die ausgeklügelte Sicherheitstechnik im Tunnel seit Inbetriebnahme 1999 ohne Probleme funktioniert und bisher noch kein einziger Unfall mit Personenschaden passiert ist.
Mehr dazu in den heutigen Tageszeitungen:
- Starnberger Süddeutsche Zeitung vom 25.10.2007
- Starnberger Merkur vom 25.10.2007
Starnberg, im Juni 2007
B 2-Entlastungstunnel genehmigt
Liebe Starnberger Bürgerinnen und Bürger,
täglich fahren rund 40.000 Kfz durch die Münchner Straße und bis zu 20.000 durch die Haupt- und die Weilheimer Straße und belasten vor allem die Innenstadt mit Lärm und Schadstoffen.
Unsere Stadt braucht deshalb dringend eine Entlastung und die rückt mit der im März erteilten Baugenehmigung für den B 2-Tunnel in greifbare Nähe. Mit dem Tunnel würde die Innenstadt um bis zu 65 % vom Durchgangsverkehr entlastet. Schleichverkehr, der bisher durch Wohngebiete fließt, kann wieder den Weg auf die B 2 zurückfinden. Nach einem Gutachten des Ingenieurbüros Haerter AG aus Zürich wird die Schadstoffbelastung der Innenstadt abnehmen und wieder unter den Grenzwerten liegen. Innerstädtische Straßen und Plätze können zukünftig einfacher für Veranstaltungen genutzt werden. Der Bahnhofplatz kann bereichsweise zur verkehrsberuhigten Zone ausgebildet werden.
Wie geht’s weiter?
Der Bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein vertritt die Auffassung, dass ein Baubeginn für den B 2-Tunnel im Jahr 2010 denkbar sei, wenn etwaige Klagen bis dahin abgeschlossen seien. Jedenfalls muss nach den gesetzlichen Vorschriften mit der Umsetzung des Planes innerhalb von fünf Jahren nach Eintritt seiner Unanfechtbarkeit begonnen sein.
Eine Umfahrung, die das hochsensible Ökosystem „Leutstettener Moos“ durchschneidet und einen längeren Tunnelabschnitt als bei der B 2 erfordert, hat, nach all dem was wir bisher von Naturschutzbehörden, von Vertretern des Bundesverkehrsministeriums oder vom Bayerischen Innenminister persönlich erfahren haben, keine wirklich realistische Chance auf eine Genehmigung. Andere Varianten gibt es nicht. Und die vor kurzem ins Spiel gebrachte ortsferne Umfahrungstrasse über Oberdill, Wangen und Leutstetten zur sog. Waldkreuzung ist bereits 1989 im Rahmen des Raumordnungsverfahrens für den B 2-Tunnel bei den Fachbehörden auf so massive Widerstände gestoßen, dass die Regierung damals darauf hingewiesen hat, dass sie zwingenden Zielen der Raumordnung und Landesplanung widersprechen würde. Der Stadtrat hat darum in seiner Sitzung am 23. Juli 2007 einen entsprechenden Antrag auf Einleitung eines Raumordnungsverfahrens abgelehnt.
Befürchtungen, unsere Stadt würde während der Bauzeit des Tunnels im Chaos landen, was ja gerne erzählt wird, widersprechen wir. Tatsache ist, dass die gesamte Bauzeit zwar voraussichtlich vier Jahre in Anspruch nehmen wird. Wirklich spüren werden die Starnberger Bürger oder unsere Geschäftsleute dabei nur die Baumaßnahmen an den Portalen und in den anschließenden Bereichen der offenen Bauweise. Diese Arbeiten werden nach Informationen des Staatlichen Bauamts Weilheim wohl nur jeweils ein Jahr dauern. Ein Zeitraum, der aus unserer Sicht durchaus in Kauf genommen werden kann, wenn sich hinterher eine Entlastung für die Stadt abzeichnet.
Je stärker und geschlossener wir Starnberger hinter diesem Projekt stehen, desto schneller wird die Baumaßnahme verwirklicht.
Mit ständigem Rufen nach einer Umfahrung, deren Realisierungschancen so gering sind, erzeugen wir nach außen hin nur den Eindruck vollkommener Unentschlossenheit. Eine Situation, die wir uns einfach nicht leisten können, da genügend Kommunen nur darauf warten, mit den für den B2 Tunnel geplanten Mitteln eigene Projekte finanziert zu bekommen.
Mehr als 20 Jahre wurde bisher für das gesamte Baugenehmigungsverfahren des Tunnels gebraucht – diese Zeit wäre bei einem Ausstieg aus dem Projekt komplett verloren, alles würde mit absolut unsicherem Ausgang wieder von vorne beginnen. Das kann einfach nicht unser Ziel sein.
Deshalb hat der Stadtrat am Ende eines bürgeroffenen Verfahrens und nach Abwägung aller Für und Wider der verschiedenen Lösungsansätze, mit großer Mehrheit beschlossen, weiter die B 2-Tunnel-pläne des Bundes zu unterstützen.
Starnberg, 23. Juli 2007
Stadtrat lehnt Antrag auf Raumordnungsverfahren ab
Mit deutlicher Mehrheit lehnte der Stadtrat einen Antrag der Fraktion der Bürgerliste (BLS), für eine so genannte "Nordtangente" ein Raumordnungsverfahren beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen zu beantragen, in seiner Sitzung am 23. Juli 2007 ab.
Nach der Intention der BLS sollte der Bund mit einem positiven Beschluss des Stadtrats dazu bewogen werden, seine Pläne für den B 2-Tunnel aufzugeben und stattdessen eine Umfahrung der Stadt zu planen. Gespräche der drei Bürgermeister und Angehörigen der Verwaltung mit Vertretern der Regierung von Oberbayern und der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern ergaben jedoch, dass der Bund seinen genehmigten Plan für einen Tunnel nicht zugunsten einer vollkommen unsicheren Umfahrungsplanung aufgeben werde.
Laut Ministerium müßte nämlich eine Umfahrungsplanung erst in den Straßenverkehrswegeplan aufgenommen werden. Dafür aber müßte der Bund jedoch auf den schon genehmigten Tunnel verzichten. Das werde der aber nicht tun, so die Vertreter der Behörde. Frühere Pläne für eine ortsnahe und eine ortsferne Umfahrung Starnbergs sind damals auf so massive Widerstände bei Fachbehörden gestoßen, dass derzeit nicht mit einem positiven Abschluss eines Raumordnungsverfahrens gerechnet werde. Insbesondere Natur- und Umweltschutzbestimmungen haben sich seither deutlich verschärft. Mit der Baugenehmigung für den B 2-Entlastungstunnel gebe es aber bereits eine Lösung, die deutlich geringere Eingriffe in Natur und Umwelt nach sich ziehe.
Wie wichtig eine rasche Entlastung der Starnberger Innenstadt vom Verkehr ist, zeigt der letzte Quartalsbericht für die lufthygienischen Untersuchungen im Auftrag der Stadt. Dabei war erneut eine über dem Grenzwert liegende NO2-Belastung zu verzeichnen. Vor dem Hintergrund, dass es mehr als 20 Jahre gedauert hat, um die Genehmigung für den B 2-Tunnel zu erhalten, kann deshalb derzeit nicht auf eine unsichere Umfahrungslösung gesetzt werden.
Der Plan zum B 2-Tunnel (PDF)
10 Antworten auf 10 wichtige Fragen (PDF)
Informationen zu Tunnel und Westumfahrung (PDF)
Das "Runder Tisch"-Verfahren
Protokoll_des_1._Runden_Tisches_am_03.12.2002.pdf
Protokoll_des_2._Runden_Tisches_am_09.04.2003.htm
Protokoll_des_3._Runden_Tisches_am_26.06.2003.htm
Protokoll_des_4._Runden_Tisches_am_23.07.2003.htm